Seifenkistenrennen in Freisen Sonntag 16.09.2007

Wie jedes Jahr im September fand auch diese Jahr das Seifenkistenrennen des THW Freisen und der Feuerwehr Freisen statt.

Morgens hatten sich acht Rennteams mit je zwei Fahrern angemeldet.

Jeder Fahrer musste auf der rund 300 Meter lagen, bis zu 30 Stundenkilometer schnellen Strecke, auf zwei Rennspuren sein Können unter Beweis stellen. 

Schon bei den Testläufen am Morgen die von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr stattfanden lag die JFW Osterbrücken mit Sascha Schröder auf Platz 1 mit einer Zeit von 29,27 Sek. vor dem auf Platz 2 liegenden Tobias Schug mit 29,28 Sek.

Dicht gefolgt von der JFW Haupersweiler und der JFW Jägersburg.

Nach einem kleinen Mittagessen startet das Hauptrennen ab 13.00 Uhr.

Hier legte Sascha Schröder eine Zeit von 29,00 Sek. vor.

Sein Teamkollege Tobias Schug fuhr eine Zeit von 28,67 Sek. und somit die schnellste Zeit des Tages. 

Beim bremsen kam Tobias Schug mit einem Vorderreifen in ein Schlagloch und verlenkte sich, kam ins Schleudern und prallte rückwärts gegen eine Hauswand.

Er hatte leichte Rückenschmerzen, da ihm sein Zusatzgewicht in den Rücken rutschte.

Diese Zusatzgewicht hat jeder Fahrer, damit die Seifenkisten auf ein einheitliches Gesamtgewicht kommen. Auch sein Nacken tat im leicht weh.

Die Seifenkiste hatte mehr abbekommen. Neben einer verbogenen Achse zwei kaputten Reifen und einer verbogen Achsaufhängung wurde auch die Holzkaroserie im hinteren Teil  schwer beschädigt.   

Jeder dachte das war’s.

Man fragte die JFW Jägersburg ob man mit ihrer Seifenkiste weiterfahren könnte. Nach kurzen Verhandlungen durch den LBZ Führer Andreas Ritter und den Jugendbeauftragten der JFW Jägersburg Günther Klein konnte die JFW Osterbrücken die Seifenkiste bekommen.

Sascha Schröder und Tobias Schug fuhren dann beide noch eine sehr gute Zeit.

Nach einer kleinen Pause kam dann die Siegerehrung. 

Auf die Plätze 4 und 5 kam die JFW Jägersburg auf Platz 3 Sascha Schröder und auf Platz 2 die JFW Haupersweiler.

Den 1.Platz gewann Tobias Schug von der JFW Osterbrücken.

Der Wanderpokal ging nach dreimaligem Sieg der JFW Osterbrücken in Folge nun in dessen Besitz über.

Der Jugendbeauftragte der JFW Osterbrücken Heiko Jung bedankte sich noch bei den Jägersburgern, dass diese ihre Seifenkiste zur Verfügung gestellt hatten.

Noch eine Anmerkung der JFW Osterbrücken:

Die Seifenkiste Osterbrücken wird wieder repariert und nächstes Jahr verteidigen wir unsern Sieg.

 

Sascha Schröder und Tobias Schug 2005

 

Mit dem Fahrrad zurück ins Mittelalter

- Ferienfreizeit 2007 auf der Burg Lichtenberg -

Als ob es nicht schon ungewöhnlich genug wäre ein Fahrrad als Zeitmaschine zu benutzen, so sollten die kompletten vier Tage ein ganz besonderes Erlebnis für die 105 Teilnehmer der diesjährigen Ferienfreizeit der Jugendfeuerwehren der Stadt St.Wendel werden.

Auch wenn das Wetter anfänglich nicht mitspielte und die weitere Zeitreise doch mit zahlreichen Feuerwehrautos und privat PKWs fortgesetzt werden sollte, kamen alle froh und munter auf der Burg Lichtenberg an. Vor allem nachdem sie den Berg zur Burgruine hinauf in den PKWs erklommen waren wohl die meisten Jugendlichen froh, dass der Wettergott Einsicht hatte und ihnen diese schwere Hürde erspart hatte. Allerdings sollten weitere Hürden folgen.

Während die über 14-jährigen ihre Zeit auf der Burg damit verbrachten Bogen zu schnitzen um sie anschließend mit erfahrenen Bogenschützen zu testen, wurden die Kleinern ins mittelalterliche Leben eingeführt. In den kommenden zwei Tagen sollten sie lernen, die ritterlichen Tugenden zu leben um mit ihrem Ritterschlag belohnt zu werden.

Ihren Mut und ihre Geschicklichkeit konnten die Jugendfeuerwehrangehörigen bereits am ersten Abend unter Beweis stellen. Eine Nachtwanderung zu der verschiedene Hürden gehörten verlangten jedem auch zu dieser späten Stunde noch volle Konzentration und Teamarbeit ab.

Nachdem alle Jugendlichen in ihren Betten waren und die Nachtruhe wiederhergestellt wurde verbrachten die Betreuer noch ein zwei Stunden in einer gemütlichen Runde.

Am kommenden Tag sollte das eigentliche Programm voll beginnen. Unseren Jüngeren Mitgliedern wurden zunächst die verschiedenen Stände im Mittelalter dargestellt. Sie sollten alle als einfache Bedienstete anfangen und sich durch verschiedene Aufgaben des Ritterstandes würdig erweisen. Dazu gehörte zunächst einmal die Anfertigung eines eigenen Wappens. Mit viel Phantasie und Kreativität gelang es jedem durch verschiede Farben und Wappentiere ihr individuelles Muster anzufertigen und somit diese erste Hürde mit Bravour zu meistern.

Als nächstes sollten sie ein Spielbrett anfertigen für ein besonderes Ritterspiel. Auch dieses stellte mit Hilfe einiger Betreuer für keinen ein wirkliches Problem da.

Nachmittags nahmen alle an einer Burgrallye teil, die ihnen ein gewisses Wissen zum Thema Mittelalter vermitteln sollte.

Die älteren fertigten in dieser Zeit ihre Bogen an, die sie für den nächsten Tag benötigten.

Abgeschlossen wurde der Tag durch eine mittelalterliche Alchemistenshow, deren Höhepunkt wohl die Goldherstellung aus Kupfermünzen war.

Der Samstag sollte nun den Höhepunkt der Ferienfreizeit darstellen. Die Älteren bekamen durch geübte Bogenschießer gezeigt wie sie ihre selbst gebauten Bogen und Pfeile richtig einsetzten um ihr Ziel nicht zu verfehlen. Ebenso konnten sie nachmittags mit dem Höhenrettungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Bliesen sich von der Burgmauer und einem kleineren Burgturm abseilen.

Für die Jüngeren hieß es nun in einem Turnier ihre Fähigkeiten als Ritter unter Beweis zu stellen. Auch diese Hürde zu denen Lanzenstoßen und Balkenkämpfe gehörten schafften alle ohne Probleme. Nun fehlte an sich nur noch der Ritterschlag, gäbe es da nicht noch eine Prüfung, nämlich eine die Höflichkeit, Treue und Gehorsamkeit prüften. Bei einem Mittelalteressen, mussten die Pagen das tun, was ihnen die edlen Herren ihnen abverlangten. Sie mussten die Suppe in ausgehöhlte Brothälften, die als Teller dienten, servieren. Und am Tische des Königs für diesen singen, tanzen und Witze erzählen.

Belohnt für ihre Tüchtigkeit wurden schließlich dann alle Jugendlichen. Sie wurden zum Ritter geschlagen und jeder bekam seinen persönlichen Namenspatron aus der Ritterzeit.

Auch die älteren hatten viel Spaß beim Klettern und Bogenschießen. Abends beim gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer wurde das Programm langsam ausklingen gelassen und einige Blickten schon mehr oder weniger traurig auf die Heimfahrt am nächsten morgen.

Sonntags war es dann soweit. Die Zimmer wurden geräumt, die Autos mit Koffern beladen und alle Teilnehmer machten sich im Fahrradkonvoi auf ihren Heimweg.

Nach dem gemeinsamen Grillen in Marth hieß es dann für alle Abschied nehmen von ihren Neugewonnenen Freundschaften aus anderen Löschbezirken, von denen vielleicht die ein oder andere noch etwas darüber hinaus halten wird.

Abschließend lässt sich also sagen, dass diese Zeitreise in eine Zeit voller Glanz und Ehre, aber auch Mühe und strengen Regeln, allen Jugendlichen gefallen hat und ihnen genauso wie den Betreuern eine Abwechslung und ein besonderes Erlebnis in ihren Ferien beschert hat und gleichzeitig die Bindung und der Kontakt der Einzelnen Löschbezirke untereinander erheblich gefördert hat.

„Der Mut ist’s, der den Ritter ehret“ – getreu dieses Zitates von Friedrich Schiller sollten wir es uns auch weiterhin zur Aufgabe machen mutig voran zugehen um unseren Nachwuchs innerhalb der Feuerwehr zu sichern und auch durch schwierigere Projekte unsere Zusammenarbeit innerhalb unserer Gemeinde genauso unter Beweis zu stellen wie wir es dieses Mal bewiesen haben.

Text: Andreas Schmitt - Urweiler

____________________________________________________

_________________

 Die Jugendfeuerwehr Niederlinxweiler hat vom 04. bis 06. Mai ein tolles Wochenende, teils an den Stationen des Erlebnispädagogischen Zentrum - Saar, das zu „Wir im Verein mit dir“ gehört, verbracht.  

Den Freitag haben wir ganz im Motto der Abenteuer-Kooperationsspiele verbracht. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir alle möglichen Arten von Gruppenspielen ausprobiert.

 

Am Samstag erprobten wir uns an der Kletterwand in Oberthal. Nach den Erklärungen bzgl. der verschiedenen Kletter- und Sicherungstechniken ging es los.

Trotz dessen, das wir uns alle gegenseitig sichern mussten, haben alle die Klettertour überstanden und es hat sehr viel Spaß gemacht.

 

 

 


Am Sonntag haben wir dann den Bostalsee mit  Kajaks, 3- und 10 Sitzer-Kanadiern unsicher gemacht.

 

 

Natürlich kam der Spaß nicht zu kurz und in den Pausen vom anstrengenden Rudern ging es dann an Land rund.

 

Bei all diesen Spielen und Aufgaben haben wir festgestellt, dass alles viel einfacher funktioniert wenn man in der Gruppe zusammenarbeitet. Diesen Ansatz versuchen wir in unsere Übungen mitzunehmen und uns auch dort genauso einzubringen. Zusammengefasst kann man sagen, dass wir ein Spitzen-Wochenende verbracht haben. Unser Dank gilt vor allem Ramona Richter sowie ihrem Helfer am See, Peter Dupré, beide vom Erlebnispädagogischen Zentrum - Saar.

Vielen Dank für dieses tolle Wochenende!!!!

 

Feuerwehr der Kreisstadt St.Wendel

Ein paar Fakten über uns…

 

Bundesweit leisten 1.375.000 Menschen Dienst in einer der 22.274 Freiwilligen Feuerwehren – darunter befinden sich bereits ca. 70.000 Frauen.

Durchschnittlich alle 28 Sekunden wird eine Freiwillige Feuerwehr irgendwo im Bundesgebiet alarmiert.

Unsere Feuerwehrangehörigen sind verantwortungsbewusste, motivierte und teamfähige Menschen mit einem hohen Maß an Eigeninitiative und Kreativität.

Im Prinzip muss jeder Mensch damit rechnen, dass er eines Tages die Hilfe der Feuerwehr benötigt, sei es bei einem Brand, nach einem Verkehrsunfall oder einem sonstigen Unglücksfall.

Die meisten Feuerwehreinsätze sind für die Betroffenen kostenlos.

Mit auslösen des Alarms ist saarlandweit garantiert das innerhalb kürzester Zeit die Feuerwehr an der Schadensstelle präsent ist. Aber das ist nur möglich weil es Bürger gibt, die ehrenamtlich und freiwillig Tag und Nacht für Ihre Sicherheit bereit stehen.

In Saarbrücken gibt es zwar Berufsfeuerwehren aber auch hier müssen Freiwillige Feuerwehren zur Unterstützung hinzugezogen werden.

 

Jugendfeuerwehrtag der Stadt St.Wendel

Bliesen. Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt St.Wendel  stellten sich am Sonntag dem 25.06.2006 in Bliesen an dem Feuerwehrgerätehaus vor. Die rund 110 Jugendlichen zwischen 8 und 16 nahmen nicht nur an den Spielen und Aktionen rund um das Feuerwehrhaus teil sondern absolvierten auch die drei großen Events an diesem Tag. Schon um 9 Uhr morgens stellten sich 60 Kinder der Aufgabe die Jugendflamme 2 zu bestehen. Die „Jugendflamme“ ist ein dreiteiliges Stufenprogramm für die Jugendfeuerwehrausbildung. Das Programm soll die Angehörigen der Jugendfeuerwehr während ihrer Dienstzeit begleiten, sie fordern und prüfen, sie begeistern und anregen, aber auch auszeichnen. Denn mit der Öffnung der Jugendfeuerwehr ab dem 8. Lebensjahr umfasst die reguläre Jugendfeuerwehrzeit nunmehr 8 Jahre. Jugendliche innerhalb der Jugendfeuerwehr wollen sich messen, ihre Grenzen kennen lernen. Breit angelegt und mit allen Mitteln der Jugendfeuerwehrarbeit bietet die Jugendflamme jedem Alter und den verschiedenen Neigungen entsprechend Elemente zum Erwerb der einzelnen Stufen. Die Jugendflamme denkt nicht nur an den feuerwehrspezifischen Bereich, sondern fordert die Jugendlichen auch auf kultureller und sportlicher Ebene.

Gegen 14 Uhr wurden die jungen Feuerwehrmänner und Frauen zu einem gestellten Brand im EDEKA Markt in Bliesen gerufen. Die dortige Lage, ein Vollbrand der obersten Etage und vermisste Personen im Gebäude. Die Übung mit rund 110 Jugendlichen war ein ganzer Erfolg. Angriff von außen mit Wasser und Rettung der Personen unter realistischen Atemschutzimitaten im Gebäude.

 

 

Das Ende des Jugendfeuerwehrtages wurde von einem rennen mit selbstgebauten Fahrzeugen gekrönt. Alle Löschbezirke schickten ein Fahrzeug ins Rennen, dass von 2 Jugendlichen gelenkt und mit Muskelkraft angetrieben werden musste. Die Löschbezirke übertrafen zum Teil bei weitem die Vorstellungskraft der Jury die die Fahrzeuge bewerten musste, um einen Sieger für das schönste Fahrzeug heraus zu finden. Der Preis für das schnellste Fahrzeug ging an den Löschbezirk Niederlinxweiler. Das schönste Fahrzeug kam aus Oberlinxweiler. Der Wehrführer der Kreisstadt St.Wendel Hans-Jürgen Breitenstein bezeichnete den Tag als vollen Erfolg und bedankte sich bei allen Jugendlichen, Jugendbeauftragten, Helfern sowie bei dem Stadtjugendbeauftragten Klaus Kirchen.